Nur zu Besuch

Das The­ma Trau­er begeg­net jedem Men­schen im Leben. Die Schüler*innen wer­den bereits unter­schied­li­che Erfah­run­gen mit die­sem The­ma gesam­melt haben, womög­lich haben sie selbst ein Fami­li­en­mit­glied ver­lo­ren, ken­nen jeman­den der ver­stor­ben ist oder haben bis jetzt noch kei­ne per­sön­li­chen Erfah­run­gen gemacht. Trau­er ist ein sehr indi­vi­du­el­ler Pro­zess, der kei­nem ein­deu­ti­gen, star­ren Mus­ter unter­liegt. Die Pha­sen der … Wei­ter­le­sen

Wir schicken ein Schiff

Am 15.8.2020 star­tet das ehe­ma­li­ge For­schungs­schiff F.S. Posei­don auf Ini­ta­ti­ve der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD) zum ers­ten Mal, um Geflüch­te­te auf dem Mit­tel­meer aus See­not zu ret­ten. Damit kri­ti­siert die Evan­ge­li­sche Kir­che öffent­lich die bestehen­de Flücht­lings­po­li­tik Deutsch­lands und der Euro­päi­schen Uni­on und wird zu einem Sym­bol für eine Kir­che, die aktiv in die poli­ti­schen Ver­hält­nis­se ein­greift und Wer­te wie Nächs­ten­lie­be, Barm­her­zig­keit und Gerech­tig­keit lebt. Doch es ist auch kein unum­strit­te­nes Pro­jekt. Der Film „Wir schi­cken ein Schiff” beglei­tet das Pro­jekt, doku­men­tiert die kon­tro­ver­sen Ent­schei­dun­gen und zeigt, wel­che Aus­wir­kun­gen die euro­päi­sche Flücht­lings­po­li­tik hat.

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Nicht meine Verantwortung

Die Sän­ge­rin und Song­wri­te­rin Bil­lie Eilish ist neben ihren musi­ka­li­schen Erfol­gen auch für ihren Klei­dungs­stil bekannt. Mit die­sem möch­te sich nicht etwa auf­fal­len, son­dern in einer durch öffent­li­che Beur­tei­lung gepräg­ten Bran­che ver­hin­dern, dass sich jemand ein Urteil über ihren Kör­per bil­den kann. „Nie­mand kann sagen: ‚Sie hat einen fla­chen Hin­tern, sie hat einen fet­ten Arsch!‘ Nie­mand kann sol­che Mei­nun­gen haben, weil sie es nicht wis­sen“, sag­te sie in einem Inter­view. In ihrem Kurz­film NOT MY RESPONSIBILITY wen­det sich Bil­lie Eilish gegen Body­s­ha­ming, weist die Ver­ant­wor­tung für die abwer­ten­den Urtei­le von sich und berührt damit auch die Fra­ge auf, wor­auf wir unse­re Vor­stel­lun­gen von unse­rem Gegen­über eigent­lich gründen.

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