Dating 2.0 — Das digitale Geschäft mit der Liebe

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Dating-Por­ta­le sind heut­zu­ta­ge eine Selbst­ver­ständ­lich­keit der digi­ta­len Welt. Zum Erfah­rungs­schatz vie­ler Men­schen gehört, dass Sie in ihrem Leben ein­mal mit der Anmel­dung auf einem sol­chen Por­tal zumin­dest gelieb­äu­gelt haben, sei es aus Inter­es­se und Neu­gier, dem Affekt einer schmerz­li­chen Bezie­hungs­er­fah­rung oder aus ande­ren Grün­den. Der Man­nig­fal­tig­keit der Bedürf­nis­se der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer steht ein eben­so aus­dif­fe­ren­zier­tes Ange­bot gegen­über. Ähn­lich den gro­ßen sozia­len Netz­wer­ken ist dabei allen Por­ta­len ein (Heils-)Versprechen inhä­rent, in die­sem Fal­le, dass die nächs­te unver­bind­li­che Roman­ze oder aber die gro­ße Lie­be nur einen Klick ent­fernt sind.

Unter­schied­li­che Bezahl­mo­del­le, wel­che im End­ef­fekt die Wahr­schein­lich­keit eines erfolg­rei­chen Kon­takts erhö­hen sol­len, machen die Por­ta­le für die Anbie­ter ren­ta­bel. Die Jour­na­lis­tin Nadia Kai­louli und der Jour­na­list David Diwi­ak vom Reporter.innen-Kollektiv STRG_​F zei­gen in ihrer Repor­ta­ge Under­co­ver als Chat­schrei­be­rin: Fal­sche Flirts auf Dating-Platt­for­men, dass zum Geschäfts­mo­dell mit­un­ter auch bezahl­te Chat­schrei­ber gehö­ren, wodurch exem­pla­risch die Span­nungs­rei­che Ver­bin­dung zwi­schen mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­sen, Kapi­ta­lis­mus und Digi­ta­li­sie­rung offen­bar wird.

Wei­ter­le­sen

Mehr als Verträge — Eine kurze Geschichte des Friedens

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Am Ende des Schul­jah­res kann man erschöpft sein Zeug­nis neh­men, die Sachen packen und sich auf die Feri­en freu­en. Oder man hält noch ein­mal inne, schaut auf die zurück­lie­gen­den Mona­te zurück und macht sei­nen Frie­den: Mit Mitschüler*innen, Lehrer*innen, Distanz­un­ter­richt, ver­ges­se­nen Haus­auf­ga­ben oder Zeug­nis­no­ten. Kern­kom­pe­tenz: Eige­ne Erfah­run­gen wahr­neh­men und zum Aus­druck brin­gen sowie vor dem Hin­ter­grund … Wei­ter­le­sen

Das Neue Evangelium

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Ein Pas­si­ons­film für das 21. Jahr­hun­dert, für Euro­pa: Was gehört da hin­ein? Wie muss erzählt wer­den? Wel­che Bil­der tau­gen dafür? Braucht es Spe­­zi­al-Effects? Und wel­che Musik? Und wie kann ein sol­cher Film mit den christ­li­chen Tra­di­tio­nen ver­bun­den wer­den? Sind die Erzähl­kon­zep­te der frü­hen Kir­che ein­fach so zu „bebil­dern”? Oder ent­steht bei jedem Ver­such nicht ein … Wei­ter­le­sen