Gedankenverstopfung oder wie man mit Leichtigkeit leben kann

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Wie kann ich heu­te leicht und fröh­lich spie­len? Wie kann ich heu­te glück­lich sein? Wie kann man in die­sen Zei­ten, im März 2022, glück­lich und fried­lich vor sich hin­le­ben? Geht es nur um mein Glück? Oder auch das Glück der ande­ren? Oder geht es noch um mehr? Die ganz gro­ßen Fra­gen wer­den hier bewegt und … Wei­ter­le­sen

Dating 2.0 — Das digitale Geschäft mit der Liebe

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Dating-Por­ta­le sind heut­zu­ta­ge eine Selbst­ver­ständ­lich­keit der digi­ta­len Welt. Zum Erfah­rungs­schatz vie­ler Men­schen gehört, dass Sie in ihrem Leben ein­mal mit der Anmel­dung auf einem sol­chen Por­tal zumin­dest gelieb­äu­gelt haben, sei es aus Inter­es­se und Neu­gier, dem Affekt einer schmerz­li­chen Bezie­hungs­er­fah­rung oder aus ande­ren Grün­den. Der Man­nig­fal­tig­keit der Bedürf­nis­se der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer steht ein eben­so aus­dif­fe­ren­zier­tes Ange­bot gegen­über. Ähn­lich den gro­ßen sozia­len Netz­wer­ken ist dabei allen Por­ta­len ein (Heils-)Versprechen inhä­rent, in die­sem Fal­le, dass die nächs­te unver­bind­li­che Roman­ze oder aber die gro­ße Lie­be nur einen Klick ent­fernt sind.

Unter­schied­li­che Bezahl­mo­del­le, wel­che im End­ef­fekt die Wahr­schein­lich­keit eines erfolg­rei­chen Kon­takts erhö­hen sol­len, machen die Por­ta­le für die Anbie­ter ren­ta­bel. Die Jour­na­lis­tin Nadia Kai­louli und der Jour­na­list David Diwi­ak vom Reporter.innen-Kollektiv STRG_​F zei­gen in ihrer Repor­ta­ge Under­co­ver als Chat­schrei­be­rin: Fal­sche Flirts auf Dating-Platt­for­men, dass zum Geschäfts­mo­dell mit­un­ter auch bezahl­te Chat­schrei­ber gehö­ren, wodurch exem­pla­risch die Span­nungs­rei­che Ver­bin­dung zwi­schen mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­sen, Kapi­ta­lis­mus und Digi­ta­li­sie­rung offen­bar wird.

Wei­ter­le­sen

Der Wunsch — Bedürfnisse und Wünsche

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Es ist dun­kel. Es ist still. Milch wird in eine Müs­li­scha­le gegos­sen. Der Sohn setzt sich zur Mut­ter an den Küchen­tisch, rührt im Müs­li. „Kannst Du auch nicht schla­fen?” „Nee.” „Was wünscht Du dir eigent­lich zu Weih­nach­ten?” Was dann folgt, ist eine ein­zi­ge Irri­ta­ti­on. Die Mut­ter beschreibt Sze­nen aus dem Leben ihres Soh­nes, die sich … Wei­ter­le­sen