Dating 2.0 — Das digitale Geschäft mit der Liebe

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Dating-Por­ta­le sind heut­zu­ta­ge eine Selbst­ver­ständ­lich­keit der digi­ta­len Welt. Zum Erfah­rungs­schatz vie­ler Men­schen gehört, dass Sie in ihrem Leben ein­mal mit der Anmel­dung auf einem sol­chen Por­tal zumin­dest gelieb­äu­gelt haben, sei es aus Inter­es­se und Neu­gier, dem Affekt einer schmerz­li­chen Bezie­hungs­er­fah­rung oder aus ande­ren Grün­den. Der Man­nig­fal­tig­keit der Bedürf­nis­se der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer steht ein eben­so aus­dif­fe­ren­zier­tes Ange­bot gegen­über. Ähn­lich den gro­ßen sozia­len Netz­wer­ken ist dabei allen Por­ta­len ein (Heils-)Versprechen inhä­rent, in die­sem Fal­le, dass die nächs­te unver­bind­li­che Roman­ze oder aber die gro­ße Lie­be nur einen Klick ent­fernt sind.

Unter­schied­li­che Bezahl­mo­del­le, wel­che im End­ef­fekt die Wahr­schein­lich­keit eines erfolg­rei­chen Kon­takts erhö­hen sol­len, machen die Por­ta­le für die Anbie­ter ren­ta­bel. Die Jour­na­lis­tin Nadia Kai­louli und der Jour­na­list David Diwi­ak vom Reporter.innen-Kollektiv STRG_​F zei­gen in ihrer Repor­ta­ge Under­co­ver als Chat­schrei­be­rin: Fal­sche Flirts auf Dating-Platt­for­men, dass zum Geschäfts­mo­dell mit­un­ter auch bezahl­te Chat­schrei­ber gehö­ren, wodurch exem­pla­risch die Span­nungs­rei­che Ver­bin­dung zwi­schen mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­sen, Kapi­ta­lis­mus und Digi­ta­li­sie­rung offen­bar wird.

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Ewiges Leben

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Das The­ma Tod und Ster­ben läuft im Reli­gi­ons­un­ter­richt oft Gefahr, dass die Schüler:innen sehr emo­tio­nal wer­den. Folg­lich gibt es unter Lehrer:innen und Schüler:innen fast sogar Angst vor dem The­ma. Die­ser Ent­wurf bie­tet die Mög­lich­keit sich mit dem The­ma auf einer wis­sen­schaft­lich span­nen­den Ebe­ne aus­ein­an­der­zu­set­zen, die wenig Emo­tio­na­li­tät her­vor­ruft. Den Schüler:innen wird durch die Metho­de der … Wei­ter­le­sen

Triage — Wer darf gerettet werden und wer nicht?

Die Coro­­na-Pan­­de­­mie führt zu Heraufor­de­run­gen und Situa­tio­nen, die die medi­zi­ni­schen, öko­no­mi­schen und poli­ti­schen Struk­tu­ren und Unter­stüt­zungs­sys­te­me an den Rand ihrer Hand­lungs­fä­hig­keit brin­gen. Eines der zen­tra­len Pro­ble­me ist die dro­hen­de Über­las­tung inten­siv­me­di­zi­ni­scher Not­fall­auf­nah­men. Situa­tio­nen wie in Ita­li­en und Spa­ni­en mach­ten deut­lich, wie schnell die Infek­ti­ons­dy­na­mik an Fahrt gewinnt, wenn die Aus­brei­tung durch Kon­takt­re­duk­ti­on nicht ein­ge­dämmt wer­den … Wei­ter­le­sen