Wenn Eltern ihre schulpflichtigen Kinder danach fragen, wie ihr Tag war, werden sie je nach Altersstufe eine mehr oder weniger ausführliche Antwort bekommen. Das Spektrum reicht mindestens von einer detaillierten Beschreibung des ganzen Tages bis zu einem durch ein Schulterzucken begleitetes „Ok“. Dass dieses Frageritual ganz entscheidend für die Beziehung zwischen Fragendem und Befragtem sein kann, ist eine der Pointen des inhaltlich und emotional herausfordernden Kurzfilms „HOW WAS YOUR DAY?“. In seinem Verlauf wird die zunehmende Distanz einer Mutter zu ihrer von körperlicher und geistiger Behinderung betroffenen Tochter bis zur existenziellen Bedrohung für beide gesteigert. Wer am Ende beide aus dieser Agonie rettet, ist eine der spannendsten Fragen, die aufgeworfen werden.
Das Neue Evangelium
Ein Passionsfilm für das 21. Jahrhundert, für Europa: Was gehört da hinein? Wie muss erzählt werden? Welche Bilder taugen dafür? Braucht es Spezial-Effects? Und welche Musik? Und wie kann ein solcher Film mit den christlichen Traditionen verbunden werden? Sind die Erzählkonzepte der frühen Kirche einfach so zu „bebildern”? Oder entsteht bei jedem Versuch nicht ein … Weiterlesen