Du bist die ganze Welt

Sophie Hun­ger ergrün­det mit ihrem Lied „Die gan­ze Welt“ die Untie­fen von Sehn­sucht und Lie­be und beweist dabei wie mäch­tig Bild­spra­che sein kann. Mit Sät­zen wie Ich spre­che lei­se mit ’ner zer­broch­nen Fens­ter­schei­be über Anar­chie“ for­dert die jun­ge Schwei­zer Pop­sän­ge­rin zum Mit­den­ken und Nach­füh­len auf und bil­det einen Gegen­pol zur bana­len Spra­che vie­ler bekann­ter und erfolg­rei­cher Sän­ge­rin­nen und Sänger.

Die Popu­la­ri­tät der Sän­ge­rin und die Qua­li­tät ihres Werks bie­ten einen Ansatz, um über den Zusam­men­hang zwi­schen Form und Inhalt, zwi­schen der Sache der Lie­be und den For­men der Musik und Poe­sie ins Gespräch zu kommen.

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Nicht versetzt.

Sit­zen­blei­ben. Die Lis­te mit den Argu­men­ten dafür und dage­gen ist lang. Sicher ist, dass Sit­zen­blei­ben zur Lebens­wirk­lich­keit deut­scher Schü­le­rin­nen und Schü­ler gehört und ihre Bio­gra­fien prägt. Unstrit­tig ist wohl, dass die Bewer­tungs­maß­stä­be von Schu­le, die in Form von Zeug­nis­no­ten zum Halb­jahr und End­jahr die Schü­ler­leis­tun­gen in den Blick neh­men, den Men­schen in sei­ner Ganz­heit nicht abbil­den kön­nen. Wel­che Bedeu­tung aber die Schul­leis­tun­gen für den Bewer­te­ten, sein Umwelt, sei­ne poten­ti­el­len Arbeit­ge­ber haben, bleibt für alle Betei­lig­ten eine her­aus­for­dern­de Fra­ge­stel­lung. Die Repor­ta­ge „Sit­zen­blei­ber” ver­sucht die­ser Fra­ge vor allem aus der Sicht der Schü­le­rin­nen und Schü­ler nachzugehen.

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