I AM NIKON

Inten­si­ve Momen­te, gro­ße Gefüh­le, unver­gess­li­che Augen­bli­cke — das ist es, was unser Leben aus­macht, das ist das, was bleibt. Wie gut, dass es Fir­men wie Canon oder Nikon gibt 😉

Kern­kom­pe­tenz: Reli­giö­se Moti­ve und Ele­men­te in der Kul­tur iden­ti­fi­zie­ren, kri­tisch reflek­tie­ren sowie ihre Her­kunft und Bedeu­tung erklären.

Jahr­gang: 9.- 12. Klasse

Arbeits­for­men: Film­ar­beit, Text­ana­ly­se, Vuvox

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen:

Cam­pai­gn: I AM NIKON und der You­Tube-Chan­nel, Radi­cal Face, Home

Tho­mas Posern, „Ich bin doch nicht blöd!”, (9./10. Gebot). Wozu verführt uns die Wer­bung? von Pfr. Dr. Tho­mas Posern

Über Diet­rich Bon­hoef­fer, und Wider­stand und Erge­bung, der Text

I AM NIKON

I AM MARCO POLO

I AM NEIL ARMSTRONG

I AM HERE

I AM JAMIE OLIVER JR.

I AM IN HEAVEN

I AMBEAUTY QUEEN

I AM IN HELL

I AM ALIVE

I AM HOLLYWOOD

I AM WHATEVER IT TAKES

I AMYES

I AM THE PERFECT MOMENT

I AM HOME

I AMPART OF THE WORLD

I AM NIKON

  1. Hal­te dei­ne Gefüh­le, Gedan­ken und Asso­zia­tio­nen beim ers­ten Anse­hen des Fil­mes schrift­lich fest.
  2. Notie­re die „I Am …”-Sät­ze des Vide­os, die sich beson­ders einprägen.
  3. Fin­de zu den Text­zei­len eige­ne Bil­der, die dich beson­ders stark ansprechen.
  4. Lies den Text „Ich bin doch nicht blöd!” und dis­ku­tie­re in der Lern­grup­pe die Berech­ti­gung der The­se von Tho­mas Posern, dass

die Art des Wirt­schaf­tens, mit der glo­bal die Welt überzogen wur­de, zu tun (hat) mit der Weckung von Bedürfnissen, die wir nicht haben, für Din­ge, die wir nicht brau­chen, auf Kos­ten der Lebensbedürfnisse von Men­schen, die wir nicht ken­nen, her­ge­stellt (sind) aus Res­sour­cen, die uns nicht gehören im Gewand einer Reli­gi­on, die Götzen anbetet.“

Wer bin ich?

Sie sagen mir oft,
ich trä­te aus mei­ner Zelle
gelas­sen und hei­ter und fest
wie ein Guts­herr aus sei­nem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich sprä­che mit mei­nen Bewachern
frei und freund­lich und klar,
als hät­te ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch,
ich trü­ge die Tage des Unglücks
gleich­mü­tig, lächelnd und stolz,
wie einer, der Sie­gen gewohnt ist.

Bin ich das wirk­lich, was ande­re von mir sagen?
Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?
Unru­hig, sehn­süch­tig, krank, wie ein Vogel im Käfig,
rin­gend nach Lebens­atem, als würg­te mir einer die Kehle,
hun­gernd nach Far­ben, nach Blu­men, nach Vogelstimmen,
dürs­tend nach guten Wor­ten, nach mensch­li­cher Nähe,
zit­ternd vor Zorn über Will­kür und klein­lichs­te Kränkung,
umge­trie­ben vom War­ten auf gro­ße Dinge,
ohn­mäch­tig ban­gend um Freun­de in end­lo­ser Ferne,
müde und zu leer zum Beten, zum Den­ken, zum Schaffen,
matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?
Wer bin ich? Der oder jener?

Bin ich denn heu­te die­ser und mor­gen ein anderer?
Bin ich bei­des zugleich? Vor Men­schen ein Heuchler
und vor mir selbst ein ver­ächt­lich weh­lei­di­ger Schwächling?
Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschla­ge­nen Heer,
das in Unord­nung weicht vor schon gewon­ne­nem Sieg?

Wer bin ich? Ein­sa­mes Fra­gen treibt mit mir Spott.
Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Diet­rich Bon­hoef­fer, Wider­stand und Ergebung

  1. For­mu­lie­re „I AM …” — Sät­ze aus der Per­spek­ti­ve Diet­rich Bonhoffers.
  2. Foto­gra­fie­re dazu geeig­ne­te Bilder.
  3. Beschrei­be Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de zwi­schen Bon­hoef­fer und der Nikon-Kampagne.
  4. Insze­nie­re eine eige­ne „I AM …”- Kam­pa­gne mit Hil­fe einer auto­ma­ti­schen Power­point, einer eige­nen Dia­show oder einer vuvox.
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