Creep oder wie Musik Menschen verbindet

In Creep kann man hören und sehen, wie die Musik in die Men­schen hin­ein fließt, sie durch­dringt, berührt, ver­bin­det … und wie­der ver­lässt. Und alles ohne ein ein­zi­ges Wort. Doch das gilt nicht nur für Begeg­nun­gen in Plat­ten­lä­den. Die Fünf­ton-Musik ist eine Welt­spra­che, die Men­schen über Kul­tu­ren, Reli­gio­nen und Spra­chen hin­weg zusam­men­führt. Ein Bei­trag zum The­men­jahr „Refor­ma­ti­on und Musik”.

Kern­kom­pe­tenz: Mit Ange­hö­ri­gen ande­rer Reli­gio­nen sowie mit Men­schen mit ande­ren Welt­an­schau­un­gen respekt­voll kom­mu­ni­zie­ren und kooperieren.

Jahr­gang: 7. – 12.

Arbeits­for­men: Gale­rie­gang, Arbeit mit Fil­men, Tex­ter­ar­bei­tung, Thesenprüfung

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen

Musik ist für mich …, eine Gale­rie von Prominenten

Über Radiohead, http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​R​a​d​i​o​h​ead

Joa­chim-Ernst Beh­rendt, Über Welt­mu­sik

Über Musik und Refor­ma­ti­on, Die Kam­pa­gne der EKD

Ein Musik­ge­ne­ra­tor von Bob­by McFer­rin http://​bob​bymc​fer​rin​.com/​s​i​n​g​-​a​n​d​-​p​l​a​y​-​w​i​t​h​-​b​o​b​by/

Musik ist für mich …

  1. Klick Dich durch die Sei­te http://​www​.ekd​.de/​r​e​f​o​r​m​a​t​i​o​n​-​u​n​d​-​m​u​s​i​k​/​m​u​s​i​k​_​f​u​e​r​_​m​i​c​h​.​php und ent­de­cke die viel­fäl­ti­gen Bedeu­tun­gen von Musik.
  2. For­mu­lie­re einen eige­nen Bei­trag „Musik ist für mich …”
  3. Prä­sen­tiert eure Ergeb­nis­se in der Lerngruppe.

Metho­di­scher Hinweis:
Die ein­zel­nen Por­traits kön­nen auch aus­ge­druckt, auf­ge­hängt und in einem Gale­rie­gang ent­deckt wer­den. Eine schrift­li­che Kom­men­tie­rung ana­log einem Schreib­ge­spräch bie­tet sich an.

Creep — Fließen

Als du schon ein­mal hier warst,
Konn­te ich dir nicht in die Augen sehen.
Du bist wie ein Engel.
Dei­ne Haut bringt mich zum Weinen.

Du schwebst wie eine Feder
In einer schö­nen Welt.
Ich wünsch­te, ich wäre was Besonderes.
Du bist so besonders.

Aber ich bin ein wider­li­cher Mensch.
Ich bin ein Spinner.
Was zum Teu­fel mach ich hier?
Ich gehö­re nicht hier her.

Es ist mir egal, ob es wehtut.
Ich will die Kon­trol­le haben.
Ich will einen per­fek­ten Körper.
Ich will eine per­fek­te Seele.

Ich will, dass du bemerkst
Wenn ich nicht da bin.
Du bist so besonders.
Ich wünsch­te ich wär besonders.

Aber ich bin ein wider­li­cher Mensch.
Ich bin ein Spinner.
Was zum Teu­fel mach ich hier?
Ich gehö­re nicht hier her.

Sie rennt zur Tür hinaus.
Sie rennt hinaus.
Sie rennt, rennt, rennt, rennt
rennt.

Was auch immer dich glück­lich macht,
Egal was du willst,
Du bist so besonders.
Ich wünsch­te ich wär beson­ders. Mehr …

  1. Beschrei­be die Begeg­nung zwi­schen Char­lot­te Gain­s­bourg und John­ny Depp mit Hil­fe eines Gefühldiagramms.
  2. Erläu­te­re, wie die Musik (nicht der Text) die Andeu­tun­gen der Bil­der verstärkt.
  3. Ent­wi­ckelt ein „unge­spro­che­nes Gespräch” zwi­schen beiden.

Und Musik kann noch mehr

Als die Kara­vel­len und Briggs der spa­ni­schen und por­tu­gie­si­schen, spä­ter auch der hol­län­di­schen und bri­ti­schen See­fah­rer im 16., 17. und 18. Jahr­hun­dert die Welt­mee­re durch­pflüg­ten, waren — so wird berich­tet — die musi­zie­ren­den Matro­sen die ers­ten, die mit den Men­schen der neu gefun­de­nen Län­der und Inseln in eine Kom­mu­ni­ka­ti­on zu tre­ten ver­stan­den, die über das Mili­tä­ri­sche und Aus­beu­te­ri­sche hin­aus­ging … Die ers­ten Män­ner, die in sei­nen (Mar­co Polos — A.d.R.) Expe­di­tio­nen Kon­takt zu den Wüs­ten­völ­kern der Sei­den­stra­ße — in Pamir, im öst­li­chen Iran, in Paki­stan, am Hof des Mon­go­len­her­schers Khu­bi­lai — fan­den, waren die­je­ni­gen, die ein Instru­ment zu spie­len ver­stan­den.. Nur eine Brü­cke war immer noch stär­ker: Sexua­li­tät … Als James Cook 1767 Tahi­ti ent­deck­te, war kaum ein Unter­schied zwi­schem bei­dem: Glei­cher­ma­ßen für die an Bord der Schif­fe schwim­men­den Poly­ne­sie­rin­nen wie für die Matro­sen gin­gen Musik und Lie­be inein­an­der über.

Der gan­ze Arti­kel: Joa­chim-Ernst Berendt, Über Welt­mu­sik

  1. Teilt den Text in Abschnit­te (1−9) und lest ihn in Kleingruppen.
  2. For­mu­liert für jeden Abschnitt The­sen und eine ziel­füh­ren­de Überschrift.
  3. Stellt die Über­le­gun­gen Berendts ein­an­der vor und dis­ku­tiert sie kri­tisch vor dem Hin­ter­grund aktu­el­ler Fra­gen zu Migra­ti­on und inter­re­li­giö­sem Dialog.

In Search of a Common Chorus

Das Video zeigt Bob­by McFer­rin, der mit Hil­fe der Fünf­ton-Musik die Teil­neh­mer eines inter­na­tio­na­len Kon­gres­ses spon­tan in einen Chor verwandelt.

  1. Infor­miert Euch über Pentatonik.
  2. Tes­tet Bob­by McFerrins inter­ak­ti­ven Work­shop http://​bob​bymc​fer​rin​.com/​s​i​n​g​-​a​n​d​-​p​l​a​y​-​w​i​t​h​-​b​o​b​by/.
  3. Über­prüft die Wir­kung der Pen­ta­to­nik, indem ihr an der Chor­übung Bob­by McFerrins „vir­tu­ell” teil­nehmt und dis­ku­tiert eure Erfahrungen.
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1 Gedanke zu „Creep oder wie Musik Menschen verbindet“

  1. In die­sem Lan­de fei­ner Kultur
    Ist man ver­traut mit Moll und Dur.

    ZAUBER DER MUSIK ????

    Rei­ner Klang und fei­ner Gesang
    Set­zen Endor­phi­ne in Gang.♥️☺️

    Wir woll’n musi­zie­ren und singen,
    Uns freu­en, wenn Lie­der erklingen.
    Wir genie­ßen die herr­li­che Musik,
    Sie ebnet uns den Weg ins Glück.

    Das Reich der wun­der­ba­ren Töne
    Eröff­net uns das wirk­lich Schöne.
    Uns beglei­tet stän­dig die Tonleiter,
    Ob wir nun trau­rig sind oder heiter.

    Wir geh’n zu Opern und Operetten,
    Lau­schen Kan­ta­ten und Motetten.
    Wir sit­zen brav in Klavierkonzerten,
    Ertra­gen auch Hea­vy Metal Härten.

    In der Kir­che erfreut uns Orgelspiel,
    Die Ton­kunst ist immer fei­nes Ziel.
    Die Musik hat uns viel zu geben,
    Musik gehört ein­fach zum Leben.

    Rai­ner Kirm­se , Altenburg

    Herz­li­che Grü­ße aus Thüringen

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