CTRL-X: Friedhöfe oder Sprungbretter

Die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on CTLR-X steht auf Tas­ta­tu­ren von Mil­lio­nen von PCs, Lap­tops und Smart­pho­nes für „Ent­fer­nen”, „Aus­schnei­den” oder „Löschen”. In Ver­bin­dung mit den Bil­dern von Lars Löf­fel­bein wird der tech­ni­sche Tas­ta­tur­be­fehl zu einer apo­ka­lyp­ti­schen Meta­pher. Die Fotos erin­nern dann an dys­to­pi­sche Film­sze­nen – dabei sind sie Gegen­wart. Sie stam­men aus Gha­na. In Agbog­blo­shie, einem Stadt­teil der Haupt­stadt Accra, befin­det sich die größ­te Müll­hal­de für Elek­tro-Schrott. Luft, Boden und Was­ser sind ver­gif­tet und ver­seucht. Hier arbei­ten und leben unge­fähr 6.000 Men­schen: Kin­der, Frau­en und Män­ner. CTRL-X lässt die alte Welt ver­schwin­den, und zeigt eine ande­re …

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Strebt aber nach den größeren Gaben!

Impe­ra­ti­ve beglei­ten uns unser Leben lang und ent­fal­ten gera­de im Kin­des- und Jugend­al­ter eine star­ke Wir­kung. „Streng dich in der Schu­le an, damit du spä­ter mal die Wahl hast!“ Die­ser Appell ist sicher nur den Wenigs­ten erspart geblie­ben. Und er ist ohne Zwei­fel gut gemeint. Die För­de­rung und die damit ver­bun­de­nen Wahl­mög­lich­kei­ten sind für Her­an­wach­sen­de jedoch grund­sätz­lich ambi­va­len­te Erschei­nun­gen. Sie kön­nen, aber sie müs­sen auch wäh­len. Sie kön­nen falsch oder rich­tig ent­schei­den und alles Kom­men­de mit Vor­freu­de oder Zukunfts­angst wahr­neh­men. Und auch die betei­lig­ten Erwach­se­nen bewe­gen sich stets auf einem Grat zwi­schen För­de­rung und Über­for­de­rung, zwi­schen Hil­fe­stel­lung und Zwang.

Mit all die­sen Ambi­va­len­zen spielt der Kurz­film PERFECTION (2004), in wel­chem ein Kin­der­spiel dem Lebens­weg der Prot­ago­nis­tin den Takt vor­gibt.

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