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Analogisierung des Digitalen

Die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung wird gemein­hin als Fort­schritt begrif­fen, wel­cher mehr oder weni­ger unauf­halt­sam ist und die Maxi­mie­rung von Gewinn und Glück ver­spricht. Ob eine bestimm­te Ver­än­de­rung bei­de Hoff­nun­gen gleich­zei­tig ein­lö­sen kann oder ob eine Sei­te über­wiegt und die ande­re sogar Scha­den nimmt, muss im kon­kre­ten Ein­zel­fall betrach­tet wer­den. Im Clip „30 vs 1 Dating App in Real Life“ des Chan­nels Jubi­lee wird das sehr weit ver­brei­te­te Sys­tem der Dating App expe­ri­men­tell wie­der in die ana­lo­ge Welt trans­fe­riert. Die Dar­stel­lung des digi­ta­len Swi­pens (Wischen auf dem Touch­screen, nach links für Ableh­nung, nach rechts für Zustim­mung) im ana­lo­gen Raum kann hier­bei stell­ver­tre­tend für eine Viel­zahl zwi­schen­mensch­li­cher Ope­ra­tio­nen ste­hen, etwa liken oder ret­wee­ten, deren Mehr­wert vor dem Hin­ter­grund des Ziels der Glücks­ma­xi­mie­rung hin­ter­fragt wer­den soll­te und muss.

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97% — Den Richtigen finden

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei …” — Was im jah­wis­ti­schen Schöp­fungs­my­thos weis­heit­lich und plau­si­bel for­mu­liert ist, führt im Leben eines Men­schen zu ech­ten Her­aus­for­de­run­gen. Jeman­den zu fin­den, der zu einem passt, der einen hört, sieht und annimmt, wie man ist: Gar nicht so ein­fach. Jeman­den zu fin­den, mit dem man nicht allein ist oder die Ein­sam­keit aus­hal­ten kann: Eine gro­ße Auf­ga­be. Da braucht es Begeg­nungs­räu­me, Chan­cen zum Ken­nen­ler­nen, gemein­sa­me Erfah­run­gen, eine ähn­li­che Spra­che … Ob da eine Dating-App hilft? Doch auch mit App müs­sen Bezie­hungs­ab­sich­ten for­mu­liert, das eige­ne Pro­fil gepflegt und Men­schen ange­spro­chen wer­den. Wird Bert die ange­zeig­te Lie­be fin­den, bevor die U‑Bahn die End­sta­ti­on erreicht?

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Festgeklebt und wieder gekittet?

Geht es, dass du nicht jede Sekun­de eines jeden Tages an dei­nem Tele­fon bist?” — Ein Vor­wurf, der nicht nur von Eltern, son­dern auch wie im Film „Glue” in Part­ner­schaf­ten immer häu­fi­ger gemacht wird, denn unse­re Smart­pho­nes bestim­men heu­te einen Groß­teil unse­rer zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren. Sind wir unse­rem Smart­pho­ne hilf­los aus­ge­lie­fert und müs­sen wir wie­der zurück in unser rea­les Leben? Wei­ter­le­sen