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Analogisierung des Digitalen

Die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung wird gemein­hin als Fort­schritt begrif­fen, wel­cher mehr oder weni­ger unauf­halt­sam ist und die Maxi­mie­rung von Gewinn und Glück ver­spricht. Ob eine bestimm­te Ver­än­de­rung bei­de Hoff­nun­gen gleich­zei­tig ein­lö­sen kann oder ob eine Sei­te über­wiegt und die ande­re sogar Scha­den nimmt, muss im kon­kre­ten Ein­zel­fall betrach­tet wer­den. Im Clip „30 vs 1 Dating App in Real Life“ des Chan­nels Jubi­lee wird das sehr weit ver­brei­te­te Sys­tem der Dating App expe­ri­men­tell wie­der in die ana­lo­ge Welt trans­fe­riert. Die Dar­stel­lung des digi­ta­len Swi­pens (Wischen auf dem Touch­screen, nach links für Ableh­nung, nach rechts für Zustim­mung) im ana­lo­gen Raum kann hier­bei stell­ver­tre­tend für eine Viel­zahl zwi­schen­mensch­li­cher Ope­ra­tio­nen ste­hen, etwa liken oder ret­wee­ten, deren Mehr­wert vor dem Hin­ter­grund des Ziels der Glücks­ma­xi­mie­rung hin­ter­fragt wer­den soll­te und muss.

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