Wir schicken ein Schiff

Am 15.8.2020 star­tet das ehe­ma­li­ge For­schungs­schiff F.S. Posei­don auf Ini­ta­ti­ve der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD) zum ers­ten Mal, um Geflüch­te­te auf dem Mit­tel­meer aus See­not zu ret­ten. Damit kri­ti­siert die Evan­ge­li­sche Kir­che öffent­lich die bestehen­de Flücht­lings­po­li­tik Deutsch­lands und der Euro­päi­schen Uni­on und wird zu einem Sym­bol für eine Kir­che, die aktiv in die poli­ti­schen Ver­hält­nis­se ein­greift und Wer­te wie Nächs­ten­lie­be, Barm­her­zig­keit und Gerech­tig­keit lebt. Doch es ist auch kein unum­strit­te­nes Pro­jekt. Der Film „Wir schi­cken ein Schiff” beglei­tet das Pro­jekt, doku­men­tiert die kon­tro­ver­sen Ent­schei­dun­gen und zeigt, wel­che Aus­wir­kun­gen die euro­päi­sche Flücht­lings­po­li­tik hat.

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CTRL‑X: Friedhöfe oder Sprungbretter

Die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on CTLR‑X steht auf Tas­ta­tu­ren von Mil­lio­nen von PCs, Lap­tops und Smart­pho­nes für „Ent­fer­nen”, „Aus­schnei­den” oder „Löschen”. In Ver­bin­dung mit den Bil­dern von Lars Löf­fel­bein wird der tech­ni­sche Tas­ta­tur­be­fehl zu einer apo­ka­lyp­ti­schen Meta­pher. Die Fotos erin­nern dann an dys­to­pi­sche Film­sze­nen – dabei sind sie Gegen­wart. Sie stam­men aus Gha­na. In Agbog­b­lo­shie, einem Stadt­teil der Haupt­stadt Accra, befin­det sich die größ­te Müll­hal­de für Elek­tro-Schrott. Luft, Boden und Was­ser sind ver­gif­tet und ver­seucht. Hier arbei­ten und leben unge­fähr 6.000 Men­schen: Kin­der, Frau­en und Män­ner. CTRL‑X lässt die alte Welt ver­schwin­den, und zeigt eine ande­re …

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Walls — Reißt die Mauern ein

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Wir sind umge­ben von Mau­ern — Mau­ern, die wir als Selbst­schutz bau­en, Mau­ern, die uns dort hal­ten, wo wir blei­ben sol­len. Der Drang nach Frei­heit aber setzt in uns Ener­gie frei, die Mau­ern auch immer wie­der zum Ein­stür­zen brin­gen kann. Drei Men­schen an unter­schied­li­chen Orten der Welt kämp­fen mit die­ser Span­nung aus Frei­heit und Abgren­zung und zei­gen, was die­se bewir­ken kann.

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