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Analogisierung des Digitalen

Die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung wird gemein­hin als Fort­schritt begrif­fen, wel­cher mehr oder weni­ger unauf­halt­sam ist und die Maxi­mie­rung von Gewinn und Glück ver­spricht. Ob eine bestimm­te Ver­än­de­rung bei­de Hoff­nun­gen gleich­zei­tig ein­lö­sen kann oder ob eine Sei­te über­wiegt und die ande­re sogar Scha­den nimmt, muss im kon­kre­ten Ein­zel­fall betrach­tet wer­den. Im Clip „30 vs 1 Dating App in Real Life“ des Chan­nels Jubi­lee wird das sehr weit ver­brei­te­te Sys­tem der Dating App expe­ri­men­tell wie­der in die ana­lo­ge Welt trans­fe­riert. Die Dar­stel­lung des digi­ta­len Swi­pens (Wischen auf dem Touch­screen, nach links für Ableh­nung, nach rechts für Zustim­mung) im ana­lo­gen Raum kann hier­bei stell­ver­tre­tend für eine Viel­zahl zwi­schen­mensch­li­cher Ope­ra­tio­nen ste­hen, etwa liken oder ret­wee­ten, deren Mehr­wert vor dem Hin­ter­grund des Ziels der Glücks­ma­xi­mie­rung hin­ter­fragt wer­den soll­te und muss.

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Homo Digitalis — Upgrade für das Gehirn

Siri ist schlau, denkt man sich. Com­pu­ter wis­sen mehr als Men­schen, könn­te man mei­nen. Muss man dann nicht nach­zie­hen und Den­ken opti­mie­ren, Gehirn­strö­me tunen und die Mensch­heit neu­ro­nal ver­net­zen? Klingt nach einem Wett­be­werb, des­sen Aus­gang offen ist: Uto­pie oder Dys­to­pie? Pla­ti­nen ins Gehirn ein­zu­bau­en ist kom­pli­ziert, aber mit Gedan­ken eine Droh­ne zu steu­ern, das klappt schon. Ver­än­dert sich mit dem mensch­li­chen Den­ken auch das mensch­li­che Bewusst­sein, auch die mensch­li­che Iden­ti­tät? Sind Men­schen dann noch Mensch? Oder muss Mensch­sein neu gedacht wer­den? Wei­ter­le­sen

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Hufeisen für Danny

Die Geschich­te ist schnell erzählt. Die klei­ne Emma darf ihr Tablet nicht mit in den Urlaub neh­men und bit­te des­halb ihre Groß­mutter dar­um, sich wäh­rend­des­sen um ihren digi­ta­len Pony­hof zu küm­mern. Wird der Pony­hof, der als Echt­zeit-Game funk­tio­niert, näm­lich ver­nach­läs­sigt, ver­liert Emma das schwer erar­bei­te­te Pferd Dan­ny. Aus dem Gefal­len für die Enke­lin ent­wi­ckelt sich schnell eine Her­aus­for­de­rung, die uner­war­te­te und tra­gisch-komi­sche Blü­ten treibt.

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