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Strebt aber nach den größeren Gaben!

Imperative begleiten uns unser Leben lang und entfalten gerade im Kindes- und Jugendalter eine starke Wirkung. „Streng dich in der Schule an, damit du später mal die Wahl hast!“ Dieser Appell ist sicher nur den Wenigsten erspart geblieben. Und er ist ohne Zweifel gut gemeint. Die Förderung und die damit verbundenen Wahlmöglichkeiten sind für Heranwachsende jedoch grundsätzlich ambivalente Erscheinungen. Sie können, aber sie müssen auch wählen. Sie können falsch oder richtig entscheiden und alles Kommende mit Vorfreude oder Zukunftsangst wahrnehmen. Und auch die beteiligten Erwachsenen bewegen sich stets auf einem Grat zwischen Förderung und Überforderung, zwischen Hilfestellung und Zwang.

Mit all diesen Ambivalenzen spielt der Kurzfilm PERFECTION (2004), in welchem ein Kinderspiel dem Lebensweg der Protagonistin den Takt vorgibt.

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Nicht versetzt.

Sitzenbleiben. Die Liste mit den Argumenten dafür und dagegen ist lang. Sicher ist, dass Sitzenbleiben zur Lebenswirklichkeit deutscher Schülerinnen und Schüler gehört und ihre Biografien prägt. Unstrittig ist wohl, dass die Bewertungsmaßstäbe von Schule, die in Form von Zeugnisnoten zum Halbjahr und Endjahr die Schülerleistungen in den Blick nehmen, den Menschen in seiner Ganzheit nicht abbilden können. Welche Bedeutung aber die Schulleistungen für den Bewerteten, sein Umwelt, seine potentiellen Arbeitgeber haben, bleibt für alle Beteiligten eine herausfordernde Fragestellung. Die Reportage „Sitzenbleiber“ versucht dieser Frage vor allem aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler nachzugehen.

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