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System shutdown: Der Mensch hinter dem Profil

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Sozia­le Netz­wer­ke ver­bin­den Men­schen, ebnen Wege zuein­an­der, bie­ten Prä­sen­ta­ti­ons­büh­nen. Sie gene­rie­ren Pro­fi­le, Per­sön­lich­keits­ent­wür­fe, Men­schen­bil­der. Und sie machen irgend­wie glä­sern: „Weißt du, ich kann dir sagen, was Du denkst.”

Kern­kom­pe­ten­zen

Den eige­nen Glau­ben und die eige­nen Erfah­run­gen wahr­neh­men und zum Aus­druck brin­gen sowie vor dem Hin­ter­grund christ­li­cher und ande­rer reli­giö­ser Deu­tun­gen reflek­tie­ren.

Ethi­sche Ent­schei­dungs­si­tua­tio­nen im indi­vi­du­el­len und gesell­schaft­li­chen Leben wahr­neh­men, die christ­li­che Grund­le­gung von Wer­ten und Nor­men ver­ste­hen und begrün­det han­deln kön­nen.

Jahr­gang: 9. – 12.

Arbeits­for­men: Video­ana­ly­se, Gefühls­ba­ro­me­ter

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen:

Demo­vi­deo Goog­le­bril­le: WELT 30.06.2012
http://​www​.welt​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​w​e​b​w​e​l​t​/​a​r​t​i​c​l​e​1​0​7​6​1​1​8​8​6​/​S​o​-​s​i​e​h​t​-​d​i​e​-​W​e​l​t​-​d​u​r​c​h​-​d​i​e​-​G​o​o​g​l​e​-​B​r​i​l​l​e​-​a​u​s​.​h​tml

Goog­le-Daten­bril­le „ohne” Gesichts­er­ken­nung: FAZ 2.6.2013
http://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​n​e​t​z​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​s​c​h​u​t​z​-​d​e​r​-​p​r​i​v​a​t​s​p​h​a​e​r​e​-​g​o​o​g​l​e​-​k​e​i​n​e​-​g​e​s​i​c​h​t​s​e​r​k​e​n​n​u​n​g​-​m​i​t​-​d​a​t​e​n​b​r​i​l​l​e​-​1​2​2​0​5​1​6​4​.​h​tml

Eine Ein­füh­rung für Leh­rer
http://​www​.edu​de​mic​.com/​2​0​1​3​/​0​5​/​t​h​e​-​t​e​a​c​h​e​r​s​-​g​u​i​d​e​-​t​o​-​g​o​o​g​l​e​-​g​l​a​ss/

Johann Hui­zin­ga, homo ludens
Vom Ursprung der Kul­tur im Spiel

Google Glass

  1. Recher­chiert im Netz zur inno­va­ti­ven Goog­le Glass und for­mu­liert ein eige­nes Votum: Haben oder Nicht­ha­ben.
  2. Schaut euch den Film an, hal­tet eure ers­ten Ein­drü­cke schrift­lich fest und tauscht euch in der Lern­grup­pe dazu aus.
  3. Lest das Dia­log­tran­skript und beschreibt die Stim­mungs­ent­wick­lung mit Hil­fe eines Gefühls­ba­ro­me­ters.

    Beispiel eines Gefühlsbarometers

    Bei­spiel eines Gefühls­ba­ro­me­ters

Übersetzungstranskript zum Dialog

Im Restau­rant

Er: Hal­lo Schö­ne, wie geht’s? Ent­schul­di­ge bit­te, Du siehst gut aus.
Sie: Dan­ke, neu­es Jacket?
Er: Dan­ke, genau, es ist ein Sport­ja­cket, für offi­zi­el­le Anläs­se.
Sie: Was meinst du?
Er: Sor­ry.
Sie: Ent­schul­di­ge, aber was ist der Unter­schied zwi­schen einem Sport­ja­cket und einem nor­ma­len?
(unver­ständ­lich)
Er: Ich hof­fe, du hast Hun­ger. Hier gibt es die bes­ten Bur­ger der Stadt.
Sie: Oh, ehr­lich gesagt, ich bin Vege­ta­rie­rin.
Er: Oh, wirk­lich? Das stand nicht auf dei­nem Pro­fil .
Sie: Ok, ich schrei­be nicht alles in mein Pro­fil.
Er: Möch­test du woan­ders hin­ge­hen?
Sie: Nein, nein, ist schon in Ord­nung, ich wer­de schon irgend­et­was auf der Kar­te fin­den.
Er: Ein Glas Wein zu Beginn?
Sie: Ja, gute Idee.
Er: Sind da irgend­wel­che ande­ren Din­ge, die du eben­falls nicht auf dei­nem Pro­fil geschrie­ben hast, die ich wis­sen soll­te? Hast du Angst allein drau­ßen zu jog­gen, nachts?
Sie: Nicht wirk­lich. Übri­gens, ich habe beim Mara­thon den 5. Platz gemacht.
Er: Ich bin beein­druckt.
Sie: Ich weiß. Ah, wovor ich Angst habe … Bei mei­nem letz­ten Lauf ist mein Pro­gramm abge­stürzt, echt gru­se­lig, ich konn­te nichts mehr sehen, ich fand nicht mehr nach Hau­se.
Er: Das Pro­gramm stürzt doch nicht ab.
Sie: Doch, ich war total ver­lo­ren, ich konn­te nichts mehr sehen.
Er: Das pas­siert nicht mehr seit dem Update
Sie: Hast du damit zu tun? Wirk­lich?
Er: Ja.
Sie: Wow! Was machst du dort?
Er: Nichts Beruf­li­ches. Ich bin da aus Inter­es­se nah dran, eher durch­schnitt­lich.
Sie: Warst Du das mit dem Bericht in den Nach­rich­ten? Stimmt es, dass ihr Jungs die Styles der Leu­te mani­pu­liert.
Er: Das ist Quatsch! Aber egal, Lass uns über was ande­res reden. Jetzt bin ich hier mit einer schö­nen Frau .
Sie: Du weißt genau, wie du mich kriegst.
Er: Weißt du, ich kann dir sagen, was Du denkst.
Sie: Wirk­lich?
Er: Trink aus. Wol­len wir was unter­neh­men? Was hältst du davon, wenn wir zu mir gehen? Auf einen letz­ten Drink.
Sie: Gut, wenn du so gut bist im Lesen mei­ner Gedan­ken, dann müss­test du wis­sen, was ich gleich sage.

In der Woh­nung

Sie: Net­te Woh­nung hier.
Er: Ich neh­me an, das ist in Ord­nung so. Ein Trink­spruch: Auf eine per­fek­te Nacht. War­um trinkst du nicht?
Sie: Was ist das? Eine Dating-App. Nein, nein, oh mein Gott, ich kann es nicht glau­ben.
Er: Es ist nur ein Pro­gramm.
Sie: Mei­ne ech­ten Gefüh­le für ein scheiß Spiel, ekel­haft.
Er: War­te!
Sie: Fass mich nicht an, Schleim­schei­ßer, Hau ab!
Er: Ich sage: War­te! Lass uns das noch ein­mal pro­bie­ren!

Ein Leben mit Wissensvorsprung

  1. Beschreibt das Leben des Man­nes mit Hil­fe der Screen­shots.
  2. Hal­tet Vor- und Nach­tei­le die­ser tech­ni­schen Inno­va­ti­on schrift­lich fest.
  3. Dis­ku­tiert die The­se, dass das Leben des Prot­ago­nis­ten ein ein­zi­ges Spiel ist.

Die Dating-App

  1. Schreibt alle Infor­ma­tio­nen über Daph­ne Will­son auf und erstellt ein Per­sön­lich­keits­pro­fil.
  2. Rekon­stru­iert mit Hil­fe der Screen­shots den Auf­bau der Dating-App und das Zusam­men­wir­ken ihrer ein­zel­nen Ele­men­te.
  3. Schon mal Men­schen geg­oogelt?”
    Beur­teilt vor die­sem Hin­ter­grund den Ein­satz einer Dating App. Fin­det Pro- und Con­tra-Argu­men­te.
  4. Ver­gleicht die Leis­tungs­fä­hig­keit der Dating-App mit dem von der Frau benut­zen Pro­gramm (sie­he Screen­shots). Lie­gen die Unter­schie­de auf quan­ti­ta­ti­ver oder qua­li­ta­ti­ver Ebe­ne?
  5. Klärt die Fra­ge, ob der Ein­satz sol­cher Pro­gram­me grund­sätz­lich legi­tim ist und ent­wi­ckelt einen Verhaltenskodex/​Spielregeln zum Ein­satz sol­cher Pro­gram­me im All­tag.

Ich weiß was du denkst 29

Systen Shutdown

Ich weiß was du denkst 32

  1. Deu­tet das letz­te Bild.
  2. Beur­teilt vor die­sem Hin­ter­grund die Wirk­mäch­tig­keit von Goog­leGlass für die sozia­len Bezie­hun­gen von Men­schen.
  3. Spiel­ver­der­ber” und „Falsch­spie­ler”.
    Dis­ku­tiert, inwie­fern man die Akteu­re des Films unter die­ser Per­spek­ti­ve betrach­ten kann und beschreibt, wie sich durch die Ant­wor­ten die Bewer­tung der Hand­lung ändert.
  4. For­mu­liert eige­ne Ant­wor­ten auf den letz­ten Screen­shot aus dem Film.

Ich weiß was du denkst 33

Gestaltungsidee

Ent­wi­ckelt Ent­wür­fe für eine fai­re Dating-App.

by Adri­an Then und Andre­as Zie­mer

Adrian Then

Adrian Then

Diplomingenieur für Medientechnik und freier Medienpädagoge http://athenvision.de/
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Diplomingenieur für Medientechnik und freier Medienpädagoge http://athenvision.de/

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Hat dies auf rpzzw reb­loggt und kom­men­tier­te:
    web.competent hat wie­der zuge­schla­gen!
    Die tech­ni­sche Ent­wick­lung ver­läuft schnell. Wann wird es nicht nur dating-Apps, son­dern auch tea­cher- und pupil-apps geben? Wäre das nicht schön, wenn mir eine App nicht ein­flüs­tert, wie ich mit einem rotz­fre­chen Pen­nä­ler oder einer kri­ti­schen Klas­sen­si­tua­ti­on umge­hen soll?

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