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Aller Anfang ist schwer, jeder Übergang noch viel mehr

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Für viele Kinder stehen die letzten Wochen im Kindergarten bevor. Die Schultauglichkeitsuntersuchung ist geschafft und die Anmeldung an der neuen Schule erfolgt, doch die meisten Unsicherheiten bei den Kleinen bleiben: Wie wird es auf der neuen Schule werden? Werde ich Freunde finden? Vielleicht ist da aber auch Neugier und Vorfreude, bald schon zu „den Großen“ zu gehören. Auch das Vogeljunge aus dem Film „Piper“ wird flügge und hat mit vielen kleinen und großen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Kernkompetenz: Die persönliche Glaubensüberzeugung bzw. das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, zum Ausdruck bringen und gegenüber anderen begründet vertreten

Jahrgang: Vorschule – 1.

Arbeitsformen: Bodenbild, Filmarbeit, Malen, biblische Geschichte erzählen, Mutmach-Kiste gestalten

Weiterführendes Material: Bibeldidaktisches zu Abraham in der Grundschule von Martina Steinkühler unter http://www.bibelwissenschaft.de/de/wirelex/

Biblische Geschichten erlebnnisorientiert erzählen: https://www.evangelisch.de/inhalte/109906/27-10-2014/kirche-mit-kindern-biblische-geschichten-ins-bild-gesetzt

Bodenbild als Einstieg

  1. In der Mitte des Stuhlkreises auf dem Boden liegen zwei Nester auf einem Tuch, welche den Kindergarten/die Schule und das Zuhause der Kinder darstellen. Die Kinder bekommen eine Holzkegelfigur. Sie sollen diese dorthin stellen, wo sie sich wohl fühlen und erklären, warum.

Filmsichtung

  1. Schaut euch den Kurzfilm „Piper“ an.
  2. Versucht im Anschluss daran, die Geschichte des kleinen Vogels noch einmal nachzuerzählen. Hilfsfragen: Wo befindet sich der Vogel am Anfang des Films? Was möchte seine Mutter von ihm? Was passiert, als er das Nest das erste Mal verlässt? Wie fühlt er sich danach? Warum verlässt er das Nest danach noch einmal? Wer hilft ihm dabei, die neue Umgebung besser kennen zu lernen? Was entdeckt er? Wie endet der Film?
  3. Schaut euch den Film noch einmal an und achtet darauf, was dem kleinen Vogel hilft, damit er am Ende flügge wird. Tragt die Beobachtungen zusammen.
  4. Die Parallele zwischen dem Übergang in die Schule und dem Verlassen des eigenen Nestes (Kindergarten/Schule und Familie) zum kleinen Vogel wird gezogen.

Bilder malen

  1. Malt zwei Bilder: eins mit Dingen, worauf ihr euch in der neuen Schule freut und ein anderes, wovor ihr Angst habt. Vielleicht habt ihr auch keine Angst vor etwas.
  2. Schaut euch nun alle Bilder an. Gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede?
  3. Legt die Bilder nun um die Nester in der Kreismitte. Die Sachen mit den Dingen, auf die ihr euch freut, ganz nah um die Nester drumherum. Die Bilder mit den Sachen, vor denen ihr euch fürchtet, außen herum. Gibt es mehr schöne oder schlechte Dinge?

Auch in der Bibel müssen Menschen ihre vertraute Umgebung verlassen: Abraham

In der Bibel, im Alten Testament, wird die Geschichte von Abraham erzählt. Abraham erhält von Gott die Aufgabe, sein Land zu verlassen, um in einem neuen Land einen Neuanfang zu machen und eine große Familie zu gründen.

Book_of_Genesis_Chapter_15-3_(Bible_Illustrations_by_Sweet_Media)By Distant Shores Media/Sweet Publishing, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18897537

 

  1. Anhand der Bildfolgen kann die Geschichte von Abraham den Kindern kurz bis zur Geburt von Issak frei erzählt werden. Als Anregung für die Erzählung bzw. als Alternative zu den Bildern eignet sich auch diese Vorlage für ein biblisches Bodenbild: https://www.buhv.de/download/beispielseite/64-1001-b.pdf
  2. Tragt im Anschluss an die Erzählung zusammen, wie sich Abraham und Sara wohl gefühlt haben müssen, als sie Gottes Worte vernahmen. Was hat Ihnen geholfen, den Neuanfang zu wagen?
  3. Findet ihr Ähnlichkeiten zum kleinen Vogel aus dem Film und der Geschichte von Abraham?
  4. Malt etwas, das euch hilft bzw. geholfen hat, wenn ihr an einen neuen Ort gekommen seid. Ordnet diese Mut-Bilder um eure am Boden liegenden Bilder herum.

Mutmach-Kiste verschenken

  1. Stellt für jemanden in der Gruppe eine Mutmach-Kiste zusammen. Dazu zieht ihr entweder Lose mit Namen oder jeder nimmt z.B. seinen Sitznachbarn. Sucht euch einen schönen Kasten und gestaltet diesen. Schaut euch eure Mutmach-Bilder an – überlegt noch einmal gemeinsam in der Gruppe oder auch zu Hause mit euren Eltern, was in diesem Kästchen vorhanden sein sollte: Ein Foto eurer Kindergartengruppe? Ein Bild vom besten Freund oder der besten Freundin? Ein Bild der Familie? Eine Tafel Schokolade? Ein Kuscheltier? Eine Geschichte? Was noch? Stellt eure Kiste zusammen und schenkt sie demjenigen, für den ihr sie gestaltet habt.
Claudia Brand

Claudia Brand

Medienpädagogin und Leiterin des Medienzentrums der EKM

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