Nehmt und esst. Cornflakes, Mazzen, Reis

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matzah brei & orange marmalade [2011-365-051]

mat­zah brei & oran­ge mar­mala­de by Anna Creech

Beson­de­re Situa­tio­nen brau­chen beson­de­re For­men: Abschie­de, Neu­an­fän­ge, Berg­fes­te, Jah­res­ta­ge. All­tag tran­szen­diert sich. Eine ein­sa­me Mahl­zeit oder ein gemein­sa­mes Essen sät­tigt nicht nur, son­dern ver­weist immer auch auf die Din­ge, von denen der Mensch lebt und die nicht durch den Magen gehen. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein …

Kern­kom­pe­tenz: Indi­vi­du­el­le und kirch­li­che For­men der Pra­xis von Reli­gi­on ken­nen und dar­an teil­ha­ben kön­nen

Jahr­gang: 7. – 12.

Arbeits­for­men: Bild­be­trach­tung, Bibli­sche Lek­tü­re, Mind­map

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen:

Ein besonderes Essen

  1. Beschrei­be die dar­ge­stell­ten Situa­tio­nen.
  2. Erzäh­le von den Gefüh­len, die sich in den Fotos zei­gen.
  3. Erläu­te­re ver­bin­den­de und unter­schei­den­de Ele­men­te.
  4. Dis­ku­tiert, zu wel­chen Anläs­sen im Leben eines Men­schen ein beson­de­res Essen gehört.
  5. Schrei­be zu einem Bild eine Geschich­te und prä­sen­tie­re sie in der Lern­grup­pe.
Tafel

Tafel by Tobi­as Gold­kamp

Vic­tor Feguers letz­te Mahl­zeit vor sei­ner Hin­rich­tung

currywurst

The fast­food of Ber­li­ners — home­ma­de ketch­up over cur­ry fla­vo­r­ed sau­sa­ges by Jill and Ste­ven Good

Jause...

Jau­se by Jott!

Milk and corn­flakes bread by Jus­tin Pink­ney

Fest­essen by der Ben­ni

Ohne Titel by fzu­rell

Essen bei Ker­zen­schein by raphe­le­fan­te

Mutti und Kind <> Mother and Child

Mother and Child by lei­wandnz

Rituelle Mahlzeiten: Das Pessachmahl

Pas­so­ver Seder Pla­te by Yoni­nah

  1. Lies den Aus­zug aus dem Mar­ku­sevan­ge­li­um, der erzählt, wie zwei Jün­ger Jesu das letz­te gemein­sa­me Pes­sach­mahl vor­be­rei­ten.
  2. Erklä­re mit Hil­fe des Wiki­pe­dia-Arti­kels „Seder” die Bestand­tei­le des jüdi­schen Pes­sach­mah­les.
Die Vor­be­rei­tung des Pes­sach­fes­tes
Am ers­ten Tag des Fes­tes der unge­säu­er­ten Bro­te – an dem Tag, an dem man das Pas­sa­lamm schlach­tet – frag­ten die Jün­ger Jesus: »Wo sol­len wir das Pas­sa­mahl für dich vor­be­rei­ten?« Er gab zwei von ihnen den Auf­trag: »Geht in die Stadt! Dort wer­det ihr einem Mann begeg­nen, der einen Was­ser­krug trägt. Folgt ihm, bis er in ein Haus hin­ein­geht, und sagt dort zu dem Haus­herrn: ›Der Meis­ter lässt fra­gen: Wo ist der Raum für mich, in dem ich mit mei­nen Jün­gern das Pas­sa­mahl fei­ern kann?‹ Er wird euch ein gro­ßes Zim­mer im Ober­ge­schoss zei­gen, das mit Sitz­pols­tern aus­ge­stat­tet und für das Fest­mahl her­ge­rich­tet ist. Berei­tet dort das Pas­sa für uns vor.« Die bei­den Jün­ger mach­ten sich auf den Weg. In der Stadt ange­kom­men, fan­den sie alles so, wie Jesus es ihnen gesagt hat­te, und berei­te­ten das Pas­sa­mahl vor.

Aus­zug aus einer Pes­sach-Hag­ga­da aus dem 14. Jh.

  1. Lest euch in der Lern­grup­pe aus der Hag­ga­da vor.
  2. Notie­re die Pas­sa­gen, die vom Exo­dus erzäh­len.
  3. Stel­le den Ablauf eines moder­nen Pes­sach-Fes­tes geord­net dar.
Scha­lom, cha­verot vecha­ve­r­im
Wir sind heu­te Abend zusam­men­ge­kom­men, um Pes­sach zu fei­ern, das Fest der Befrei­ung unse­res Vol­kes aus der Skla­ve­rei in Ägyp­ten. Zum Pes­sach- Seder ver­sam­meln sich heu­te jüdi­sche Fami­li­en in der gan­zen Welt, um ihre Ver­bun­den­heit mit­ein­an­der und mit allen Juden der Welt zu fei­ern und zu stär­ken …
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Das christliche Abendmahl

Pro­ject 365 — Tag 55 by at_​peter_​mayr

  1. Lies Mk 14,22 – 26.
  2. Prü­fe, wel­che Bestand­tei­le der Pes­sach-Hag­ga­da im Mar­ku­sevan­ge­li­um auf­ge­nom­men wer­den und wel­che nicht.
  3. Erläu­te­re die Deu­tun­gen Jesu über Brot und Wein mit Hil­fe der Ich-bin-Wor­te.
  4. Stel­le die Zusam­men­hän­ge zwi­schen dem jüdi­schen Pes­sach-Mahl und christ­li­chen Abend­mahl in einer Mind­map dar.
Die Ein­set­zung des Abend­mah­les
Im wei­te­ren Ver­lauf des Essens nahm Jesus Brot, dank­te Gott dafür, brach es in Stü­cke und gab es den Jün­gern mit den Wor­ten: »Nehmt, das ist mein Leib.« Dann nahm er einen Becher mit Wein, sprach ein Dank­ge­bet, gab ihn den Jün­gern, und sie tran­ken alle dar­aus. Er sag­te zu ihnen: »Das ist mein Blut, das Blut des Bun­des, das für vie­le ver­gos­sen wird. Ich sage euch: Ich wer­de nicht mehr vom Saft der Reben trin­ken bis zu dem Tag, an dem ich den neu­en Wein trin­ken wer­de im Reich Got­tes.« Nach­dem sie dann ein Lob­lied gesun­gen hat­ten, gin­gen sie hin­aus an den Ölberg.
Ich-bin-Wor­te
Jesus sprach: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hung­rig sein, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Jesus sprach: Ich bin der wah­re Wein­stock, und mein Vater ist der Wein­bau­er. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht trägt, schnei­det er ab; eine Rebe aber, die Frucht trägt, schnei­det er zurück; so rei­nigt er sie, damit sie noch mehr Frucht her­vor­bringt.

Das Westfälische Abendmahl

West­fä­li­sches Abend­mahl in der Wie­sen­kir­che zu Soest by Agp
Mit Pum­per­ni­ckel, Schin­ken, Bier und Korn, um 1500

  1. Betrach­te das Bild und erläu­te­re die Details mit Hil­fe des Wiki­pe­dia-Arti­kels zum West­fä­li­schen Abend­mahl http://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lisches_Abendmahl.
  2. Dis­ku­tiert in der Lern­grup­pe, inwie­fern die­se Dar­stel­lung den neu­tes­ta­ment­li­chen Tex­ten zum Abend­mahl gerecht wird.
  3. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein …
    Klärt, wel­che Ele­men­te die Sym­bo­le Brot und Wein erset­zen kön­nen und wel­che nicht. Dis­ku­tiert wei­te­re Bei­spie­le mit Hil­fe eige­ner Fotos.

Reis und Tee

Kar­tof­feln und Was­ser

Chips und Cola

Wein­trau­ben und Camen­bert

Apfel­saft und Muf­fins

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Andreas Ziemer

Dozent für Theologie und Religionspädagogik am Pädagogisch-Theologischen Institut der EKM und der ELKA/Drübeck.
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Andreas Ziemer

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Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich war über die Idee ; Mat­zen & Reis sehr erfreut, habe sie in einer gemisch­ten Grup­pe, 5 .- 8. Klas­se her­vor­ra­gend ein­set­zen kön­nen. Die SuS haben zu je einem Bild eine eige­ne Geschich­te ent­wi­ckelt, mög­lich war dadurch, dass eine sehr hete­ro­ge­ne Grup­pe (Real­schu­le) den Zusam­men­hang zwi­schen Anlass, Essen, Ritu­al ver­stan­den hat und damit ein Zugang zum The­ma Abend­mahl mög­lich war.

    MfG , Mar­tin Herz­feld

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