Dreissig Silberlinge — Verrat im Spiegel

Drei­ßig Sil­ber­lin­ge erzäh­len von Ver­rat und Ver­rä­tern. Die Spie­gel tra­gen den Ver­rat in die Gegen­wart. Sie erzäh­len von Ver­trau­en und Untreue und von der Gier, die Leben zer­stört, das des Ver­ra­te­nen und das des Ver­rä­ters.

Kern­kom­pe­tenz: Den eige­nen Glau­ben und die eige­nen Erfah­run­gen wahr­neh­men und zum Aus­druck brin­gen sowie vor dem Hin­ter­grund christ­li­cher und ande­rer reli­giö­ser Deu­tun­gen reflek­tie­ren.

Jahr­gang: 7. – 12.

Arbeits­for­men: Mind­map, Bibli­sche Lek­tü­re, Gale­rie

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen:

Mindmap

1. Samm­le mit Hil­fe einer Mind­map Asso­zia­tio­nen zum Stich­wort „Ver­rat”.

2. Schil­de­re Situa­tio­nen, in denen du ver­ra­ten wur­dest.

3. Erzäh­le von Momen­ten, in denen du ande­re ver­ra­ten hast.

Biblische Lektüre

Und es begab sich, als Jesus alle die­se Reden voll­endet hat­te, dass er zu sei­nen Jün­gern sprach: Ihr wisst, dass in zwei Tagen Pas­sa ist; und der Men­schen­sohn wird über­ant­wor­tet wer­den, dass er gekreu­zigt wer­de. Da ver­sam­mel­ten sich die Hohen­pries­ter und die Ältes­ten des Vol­kes im Palast des Hohen­pries­ters, der hieß Kai­phas, und hiel­ten Rat, wie sie Jesus mit List ergrei­fen und töten könn­ten … Da ging einer von den Zwöl­fen, mit Namen Judas Iska­ri­ot, hin zu den Hohen­pries­tern und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch ver­ra­ten. Und sie boten ihm drei­ßig Sil­ber­lin­ge. Und von da an such­te er eine Gele­gen­heit, dass er ihn ver­rie­te … Und als er noch rede­te, sie­he, da kam Judas, einer von den Zwöl­fen, und mit ihm eine gro­ße Schar mit Schwer­tern und mit Stan­gen, von den Hohen­pries­tern und Ältes­ten des Vol­kes. Und der Ver­rä­ter hat­te ihnen ein Zei­chen genannt und gesagt: Wel­chen ich küs­sen wer­de, der ist’s; den ergreift. Und als­bald trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rab­bi!, und küss­te ihn. Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, dazu bist du gekom­men? Da tra­ten sie her­an und leg­ten Hand an Jesus und ergrif­fen ihn … Als Judas, der ihn ver­ra­ten hat­te, sah, dass er zum Tode ver­ur­teilt war, reu­te es ihn, und er brach­te die drei­ßig Sil­ber­lin­ge den Hohen­pries­tern und Ältes­ten zurück und sprach: Ich habe Unrecht getan, dass ich unschul­di­ges Blut ver­ra­ten habe. Sie aber spra­chen: Was geht uns das an? Da sieh du zu! Und er warf die Sil­ber­lin­ge in den Tem­pel, ging fort und erhäng­te sich.

Mt 26,1 ff.

1. Lies in Mt 26,3f.; 14 – 16; 47 – 50 ; 27, 3 – 10 die Erzäh­lung vom Ver­rat des Judas.

2. Erwei­te­re dei­ne Mind­map um Asso­zia­tio­nen, die durch die­se Geschich­te dazu gekom­men sind!

Galerie

1. Betrach­te die Instal­la­ti­on 30 Sil­ber­lin­ge und dis­ku­tiert in der Lern­grup­pe die Bedeu­tung der Spie­gel.

2. Deu­te die Instal­la­ti­on mit­hil­fe dei­ner erwei­ter­ten Mind­map!

3. Foto­gra­fie­re Orte des Ver­rats und gestal­te in der Lern­grup­pe eine Gale­rie.

4. Einigt euch in der Lern­grup­pe nach dem Gale­rierund­gang auf eine Aus­wahl von Bil­dern, die ihr mit einem kur­zen Kom­men­tar ver­seht.

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Christian Herzfeld

Lehrer für Geschichte, Sozialkunde und Evangelische Religion am Fallsteingymnasium Osterwieck
Christian Herzfeld

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