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Strebt aber nach den größeren Gaben!

Imperative begleiten uns unser Leben lang und entfalten gerade im Kindes- und Jugendalter eine starke Wirkung. „Streng dich in der Schule an, damit du später mal die Wahl hast!“ Dieser Appell ist sicher nur den Wenigsten erspart geblieben. Und er ist ohne Zweifel gut gemeint. Die Förderung und die damit verbundenen Wahlmöglichkeiten sind für Heranwachsende jedoch grundsätzlich ambivalente Erscheinungen. Sie können, aber sie müssen auch wählen. Sie können falsch oder richtig entscheiden und alles Kommende mit Vorfreude oder Zukunftsangst wahrnehmen. Und auch die beteiligten Erwachsenen bewegen sich stets auf einem Grat zwischen Förderung und Überforderung, zwischen Hilfestellung und Zwang.

Mit all diesen Ambivalenzen spielt der Kurzfilm PERFECTION (2004), in welchem ein Kinderspiel dem Lebensweg der Protagonistin den Takt vorgibt.

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Auch beim Lachen kann das Herz trauern

Zwei Menschen im Portrait erzählen ihre Geschichten: Gewalt, Flucht, Vertreibung – und Rettung. Die Biografien von Harry und Ahmed gleichen sich und sind doch verschieden. Der Zweite Weltkrieg und der Syrienkonflikt rücken eng zusammen. Und das Nebeneinander zeigt, dass beide Geschichten so immer wieder und überall auf der Welt stattfinden.

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Der Zehn-Meter-Turm

Ein Schwimmbad. Ein Becken. Der Zehn-Meter-Turm. Menschen kommen oben an. Das erste Mal. Sie wissen nicht was sie erwartet. Unten an der Leiter ist der Turm eine Aufgabe, die leicht zu lösen ist. Oben auf der Plattform kommen sie an ihre Grenzen. Stillstand. Und es zeigt sich ein zweites Problem. Sie müssen sich entscheiden zwischen Selbstüberwindung und der Demütigung des Abstiegs. Die Helden des Films zeigen unterschiedliche Lösungsstrategien und der Zehn-Meter-Turm wird zu einem existentiellen Symbol.

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