Abschied nehmen — Ich hoffe auf den Herrn

Anni pfeift eine wun­der­ba­re Melo­die. Kika­nin­chen ist begeis­tert. Gemein­sam besu­chen sie die Blau­mei­se in der Schnip­sel­welt. Ihr gehört das Lied. Doch der klei­ne Vogel singt nicht mehr. Die Freun­de kom­men ins Nach­den­ken: War­um singt der Vogel nicht mehr? War­um ist er gestor­ben? Was macht leben­dig? Wohin geht die See­le? Was bleibt von ihm?

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Negative Space

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Wel­chen Ein­fluss hat jener Raum auf ein Objekt, wel­chen die­ses nicht ein­nimmt? In ästhe­ti­scher Hin­sicht kön­nen wir meist intui­tiv beur­tei­len, ob eine Vase zu nah an der Wand steht oder der Blu­men­strauß zu über­la­den ist. Der soge­nann­te nega­ti­ve Raum bezeich­net in der Kunst jenen Raum, wel­cher um und im Objekt selbst frei bleibt. Dabei ist die­ser nicht ein­fach unge­nutz­ter Platz, son­dern fokus­siert auf die vor­han­de­nen Objek­te (posi­ti­ver Raum), setzt sie mit­ein­an­der in Bezie­hung und hat damit ent­schei­den­den Ein­fluss auf die Gesamt­kom­po­si­ti­on. Der Kurz­film Nega­ti­ve Space setzt in kunst­vol­ler Stop-Moti­on-Tech­nik den Raum zwi­schen einem Vater und sei­nem Sohn und die Ver­mei­dung von unge­nutz­tem Raum beim Kof­fer­pa­cken mit­ein­an­der in Bezie­hung.

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Den Wald demütig ansehen

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Bäu­me leben wie Men­schen. Sie den­ken, füh­len und kom­mu­ni­zie­ren mit der Umwelt. Dabei leben sie inten­si­ver als wir. Jeder kann einen Hund von einer Kat­ze unter­schei­den. Doch kaum einer kennt die Unter­schie­de zwi­schen den Blät­tern von Buchen und Ulmen. Das Pro­blem liegt schon in der Per­spek­ti­ve: Bio­lo­gie, Theo­lo­gie und Phi­lo­so­phie spre­chen über Bäu­me als wären es Gebäu­de. Als wären Bäu­me Stei­ne. Dabei ster­ben Hun­dert­tau­sen­de von Lebe­we­sen.

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