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100 — von Null bis Einhundert Jahren in 150 Sekunden

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Der Strei­fen des nie­der­län­di­schen Fil­me­ma­chers Jero­en Wolf zeigt in 2:30min 101 Men­schen. Sie spre­chen ihr Alter in die Kame­ra. Eins, zwei, drei, vier … 98, 99, 100. Das sind 100 Zah­len — 101 Gesich­ter — 101 Leben — und irgend­wie auch das eige­ne. Ein sel­te­ner und berüh­ren­der Blick auf das Älter­wer­den.

Kern­kom­pe­tenz: Religiöse Deu­tungs­op­tio­nen für Wider­fahr­nis­se des Lebens wahr­neh­men, ver­ste­hen und ihre Plausibilität prüfen.

Jahr­gang: 7. – 12.

Arbeits­for­men: Stil­le­übung, Fik­ti­ve Lebens­ge­schich­ten for­mu­lie­ren, Theo­lo­gi­sche Posi­tio­nen beur­tei­len

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen:

Jero­en Wolfs Blog: http://​www​.fil​mers​blog​.com/

100

  1. Schau dir den Film mehr­fach an und hal­te dei­ne Wahr­neh­mun­gen, Gedan­ken, Fra­gen und Gefüh­le schrift­lich fest.
  2. Fin­de einen eige­nen Titel für den Film.
  3. Sam­melt alle Titel der Lern­grup­pe an der Tafel.

Du bist unsere Zuflucht

Tau­send Jah­re sind vor dir wie der Tag, der ges­tern ver­gan­gen ist, und wie eine Nacht­wa­che.
Du läs­sest die Men­schen dahin­fah­ren wie einen Strom, sie sind wie ein Schlaf, wie ein Gras,
das am Mor­gen noch sprosst, das am Mor­gen blüht und sprosst und des Abends welkt und ver­dorrt.
Das macht dein Zorn, dass wir so ver­ge­hen, und dein Grimm, dass wir so plötz­lich dahin müs­sen.
Denn uns­re Mis­se­ta­ten stellst du vor dich, uns­re uner­kann­te Sün­de ins Licht vor dei­nem Ange­sicht.
Dar­um fah­ren alle uns­re Tage dahin durch dei­nen Zorn, wir brin­gen uns­re Jah­re zu wie ein Geschwätz.
Unser Leben wäh­ret sieb­zig Jah­re, und wenn’s hoch kommt, so sind’s acht­zig Jah­re,
und was dar­an köst­lich scheint, ist doch nur ver­geb­li­che Mühe;
denn es fäh­ret schnell dahin, als flö­gen wir davon …

Leh­re uns beden­ken, dass wir ster­ben müs­sen, auf dass wir klug wer­den.
HERR, keh­re dich doch end­lich wie­der zu uns und sei dei­nen Knech­ten gnä­dig!
Fül­le uns frü­he mit dei­ner Gna­de, so wol­len wir rüh­men und fröh­lich sein unser Leben lang …
Zei­ge dei­nen Knech­ten dei­ne Wer­ke und dei­ne Herr­lich­keit ihren Kin­dern.
Und der Herr, unser Gott, sei uns freund­lich und för­de­re das Werk unse­rer Hän­de.
Ps 90 in Aus­zü­gen
  1. Wäh­le sie­ben Schlüs­sel­wör­ter aus und prä­sen­tie­re sie in der Lern­grup­pe.
  2. Die Lern­grup­pe ent­wi­ckelt aus dei­nen Schlüs­sel­wor­ten ein Stim­mungs­pro­fil des Psalm­be­ters und visua­li­siert es eben­falls an der Tafel.

Sei uns freundlich

  1. Ent­wick­le mit Hil­fe eines Film­ti­tels und einem Stim­mungs­pro­fils eine fik­ti­ve Bio­gra­fie für einen Men­schen des Films. For­mu­lie­re Rück- und Aus­bli­cke.
  2. Lies erneut Ps 90,8−9 und dis­ku­tie­re in der Lern­grup­pe die Plau­si­bi­li­tät der dort vor­lie­gen­den theo­lo­gi­schen Behaup­tung.
  3. For­mu­lie­re eine eige­ne theo­lo­gi­sche Posi­ti­on und begrün­de sie mit Hil­fe der Bibel.

Andreas Ziemer

Dozent für Theologie und Religionspädagogik am Pädagogisch-Theologischen Institut der EKM und der ELKA/Drübeck.

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Dozent für Theologie und Religionspädagogik am Pädagogisch-Theologischen Institut der EKM und der ELKA/Drübeck.

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Lebensalter | Christuskirche – Wolfgang Vögeles Blog

  2. Pingback: RELIBLOG » Tempus fugit

  3. Pingback: Aus der Community » Archiv » 100 – von Null bis Einhundert Jahren in 150 Sekunden: web.competent November 2012

  4. Sehr geehr­te Damen und Her­ren,
    Ich fin­de ihre obri­ge Web­site wirk­lich sehr gut.
    ich woll­te ihnen nur ein kur­zes Lob aus­spre­chen

    Has­ta Lue­go

    Antworten

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